Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Brasilien
Ende August ist in der Stadt São Paulo ein 42-jähriger Mann an Masern verstorben. Seit Anfang des letzten Jahres wurden landesweit ca. 11.370 Erkrankungen und 12 Todesfälle gemeldet. Besonders betroffen waren im Vorjahr die nördlichen Bundesstaaten Amazonas und Roraima. Erstmals seit 18 Jahren wurden im Juli 2018 auch im Bundesstaat Rio de Janeiro Infektionen registriert. Aktuell werden die meisten Fälle aus dem Bundesstaat São Paulo gemeldet. Die Ausbrüche gehen vermutlich auf aus Venezuela importierte Fälle zurück. Reisende sollten über Impfschutz verfügen.

Liberia
92 Verdachtsfälle von Lassa-Fieber wurden seit Jahresbeginn gemeldet. 25 Infektio-nen wurden bestätigt, 21 Menschen sind verstorben. Ende August haben die Behör-den einen Ausbruch erklärt. Die Erkrankung ist in Liberia endemisch, aktuell sind jedoch auch Gebiete betroffen, in denen sonst keine Infektionen verzeichnet wurden. Die Übertragung erfolgt durch die Ausscheidungen von Mäusen auf anschließend vom Menschen verzehrte Lebensmittel. Die Viren können aber auch über Tröpfchen-infektion, Wundinfektion oder durch Sekrete direkt von Mensch zu Mensch über-tragen werden. Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko.

Schweden
Eine ungewöhnliche Häufung von bisher 690 Erkrankungen an Tularämie (Hasenpest) wird in diesem Jahr aus den Provinzen Dalarna, Gävleborg und Örebro im Zentrum sowie aus den Provinzen Västerbottens und Norrbottens im Norden gemeldet. Eine weitere Zunahme der Fälle wird erwartet. Die Tularämie ist eine auf der nördlichen Halbkugel verbreitete Krankheit von Wildtieren, vorwiegend Nagern. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch Tierkontakte, sowie durch blutsaugende Insekten und Zecken. Gefährdet sind fast ausschließlich Personen mit entsprechenden Kontakten, wie z.B. Jäger. Reisende sollten Tierkontakte meiden und zusätzlich Schutz vor Mücken und Zecken beachten.

Frankreich, Griechenland, Italien
Ende Juli wurde im französischen Département Var (Provence-Alpes-Côte d'Azur, SO) eine Erkrankung gemeldet. West-Nil-Fieber kommt im Süden und Südosten Frankreichs sporadisch vor. In Griechenland sind in diesem Jahr bereits 34 Menschen erkrankt und 3 verstorben. In Italien wurden in Padua (Region Venetien) bis Anfang August 2 Erkrankungen verzeichnet, außerdem wurde ein Fall in der Region Turin registriert. Die Infektion kommt in Italien besonders im Norden des Landes vor. Das Virus wird durch Stechmücken von einem Wirt zum nächsten übertragen. Mückenschutz beachten.


Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 11.09.2019