Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Dominikanische Republik
Seit Anfang des Jahres wurden bereits 202 Malaria-Infektionen gemeldet. Im gleichen Zeitraum des letzten Jahres waren es nur 124. Sehr guter Mückenschutz ist immer zu beachten, die Mitnahme einer Notfallmedikation kann für viele Teile des Landes sinnvoll sein.

Australien
In mehreren Bundesstaaten, u.a. South Australia, New South Wales und Queensland wurden schon seit April ungewöhnlich viele Grippe-Fälle gemeldet. Auf Tasmanien wurden bereits mehr Infektionen registriert als im gesamten Vorjahr. Inzwischen hat sich die Grippewelle über das ganze Land ausgebreitet. Bis Ende Juni wurden landes-weit etwa 100.500 Infektionen bestätigt, 2018 waren es zu dieser Zeit ca. 16.100. 192 Menschen sind verstorben. In der Regel beginnt die Grippesaison auf der Süd-halbkugel im Juni. Risikoreisende sollten Impfschutz beachten.

Malawi
Im Juni ist ein 36-jähriger Mann nach einem Angelausflug in das Nkhotakota Wildlife Reserve an Schlafkrankheit erkrankt. Er wurde zur Behandlung nach Johannesburg (Südafrika) gebracht. Im Dezember letzten Jahres wurde in einer Klinik in Johannes-burg die Infektion bei einem britischen Volunteer bestätigt. Der 24-Jährige hatte in einem Naturschutzprojekt im Vwaza Marsh Wildlife Reserve im Norden Malawis gearbeitet. Mitte November 2018 war die Erkrankung bei einer 66 Jahre alten Nieder-länderin diagnostiziert worden, die sich zuvor während einer Reise in verschiedenen Nationalparks im Norden Malawis aufgehalten hatte. Bei Reisen in ostafrikanische Länder besteht ein geringes Risiko für die Schlafkrankheit. Der Erreger wird durch Tsetse-Fliegen übertragen. Reisende sollten sich entsprechend schützen und bei Verdacht (Reaktion an der Stichstelle, unklares Fieber) sofort einen Arzt aufsuchen.

Réunion
Seit Anfang letzten Jahres gibt es auf der östlich von Madagaskar gelegenen Insel einen Dengue-Ausbruch mit mehr als 23.000 Infektionen und 15 Todesfällen. Die erste Welle hatte ihren Höhepunkt zwischen März und April 2018. Die zweite Welle hat im Januar dieses Jahres begonnen und ihren Höhepunkt Ende April überschritten. Bisher sind seit Jahresbeginn mehr als 16.000 Menschen erkrankt und 9 von ihnen verstorben. Besonders betroffen sind die West- und die Südküste der Insel. Das Dengue-Virus wird durch Mückenstiche übertragen, die Erkrankung verläuft in der Regel grippeähnlich. Reisende sollten Mückenschutz beachten.

Uganda
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich nach Uganda aus. Im Juni wurde die Infektion bei einem 5-jährigen Jungen bestätigt, dieser ist inzwischen verstorben. Er hatte sich zuvor mit seiner Familie in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo aufgehalten. Das Kind und 5 weitere Familienmit-glieder wurden in eine Ebola-Behandlungseinheit gebracht. Inzwischen ist auch die Großmutter verstorben und ein Geschwisterkind erkrankt. 27 ugandische Kontakt-personen werden überwacht.


Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 03.07.2019