Impfberatung im LADR-Verbund

Foto: Fotolia. Vielen Dank!

Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Menongokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Jemen
Bei einem Cholera-Ausbruch wurden seit Oktober 2016 bis Ende März dieses Jahres ca. 23.500 Fälle gemeldet, 108 Menschen sind verstorben. Seit Ende April nehmen die Erkrankungen erneut stark zu. Mitte Mai hat die Regierung für die Hauptstadt Sanaa den Notstand erklärt. Seit Ende April sind dort mehr als 4.000 Menschen erkrankt. Landesweit kam es seither in 19 der 22 Gouvernements zu insgesamt etwa 29.300 Erkrankungen mit 315 Todesfällen. Hygiene und ggf. Impfschutz beachten.


Kongo, Dem. Republik
Seit Ende April sind im Bezirk Likati (Provinz Bas-Uélé im Nordosten des Landes) 37 Menschen an Symptomen eines hämorrhagischen Fiebers erkrankt, es gab
4 Todesfälle. Im Mai hat die WHO 2 Ebola-Infektionen bestätigt. Eine Ausbreitung
auf andere Regionen wird aufgrund der Abgeschiedenheit und schweren Erreichbarkeit
nicht befürchtet. Das Infektionsrisiko für (touristisch) Reisende ist gering.


Kenia
Anfang Mai wurden in Mombasa im Südosten des Landes 153 Dengue-Erkrankungen gemeldet. Das Virus wurde Ende der 1970er Jahre erstmals in Ostafrika nachgewiesen. Seitdem kam es immer wieder zu kleineren Ausbrüchen. Die Übertragung erfolgt durch Stechmücken, das Krankheitsbild ist grippeähnlich. Reisende sollten sich vor Mückenstichen
schützen.


Tansania
Mitte Mai wurde bei einem Niederländer die Schlafkrankheit diagnostiziert. Er hatte sich zuvor während einer Reise im Nordwesten Tansanias (u.a. in der Serengeti) aufgehalten. Im Verlauf der letzten Jahre sind einzelne Besucher des Serengeti-Nationalparks nach der Rückkehr an dieser gefährlichen Parasitose erkrankt. Der Erreger wird von tagaktiven Tsetse-Fliegen übertragen. Reisende sollten sich entsprechend schützen und bei Verdacht (Reaktion an der Stichstelle, unklares Fieber) sofort einen Arzt aufsuchen.


Vietnam
Im Mai wurde aus der im Norden des Landes gelegenen Hauptstadt Hanoi der erste Todesfall an Dengue-Fieber in diesem Jahr gemeldet. Bisher wurden dort seit Jahresbeginn 700 Infektionen registriert, das sind mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch in der Provinz Ca Mau im äußersten Süden des Landes wurden bereits mehr als 1.400 Infektionen bestätigt. In Ho Chi Minh Stadt sind 3 Menschen verstorben. Im Süden des Landes waren die Fallzahlen bereits 2016 gestiegen. Landesweit wurden in diesem Jahr bislang 26.205 Erkrankungen und 8 Todesfälle gemeldet, im vergangenen Jahr waren es ca. 122.000 Erkrankungen, 43 Menschen sind verstorben. Schutz vor Stechmücken beachten.

Stand 24.05.2017