Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfungen gegen COVID-19

In Schleswig-Holstein wird ein flächendeckendes Netzwerk aus 29 Impfzentren (auch in Geesthacht) aufgebaut. Die Standorte der Impfzentren werden von den Kommunen bestimmt und organisiert. Der Impfstoff wird zentral gelagert und von dort täglich an die 29 Impf-Standorte ausgeliefert. Die Impfung ist freiwillig. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffs werden zu Beginn bestimmte Personengruppen vorrangig geimpft. Die Impfungen werden mit Termin sowie Nachweis einer entsprechenden Impfberechtigung stattfinden.

In dieser Phase sind die Impfungen gegen COVID-19 im  Impfzentrum im LADR MVZ Dr.   Kramer & Kollegen nicht möglich.

Terminbuchungen in Schleswig-Holstein sind bei Verfügbarkeit von freien Terminen derzeit über

https://www.impfen-sh.de/sh/start/termine      möglich.

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Allgemeines/Impfzentren/impfzentren_node.html

 

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder. Sie lösen damit die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder ab, die bis zum 30. September bestand.

Als Grundregel gilt dabei im Hinblick auf COVID-19:

  • Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind.
  • Für Länder, für die eine Einreise nur eingeschränkt möglich ist, eine Quarantäne nach Einreise vorgesehen ist oder die in einer Gesamtschau keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen, wird in der Regel von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten.
  • Für Länder, bei denen sowohl das Infektionsgeschehen gering ist als auch uneingeschränkte Reisemöglichkeiten bestehen und keine sonstigen Gründe dagegensprechen, wird die Reisewarnung aufgehoben und zu besonderer Vorsicht geraten.

Belgien
Im Sommer letzten Jahres wurden 3 autochthone FSME-Infektionen bestätigt, es sind die ersten Fälle beim Menschen in Belgien. Auch in Belgien haben sich während des coronabedingten Lockdowns mehr Menschen im Freien aufgehalten. Bei Untersuchungen wurden bereits zuvor Antikörper gegen das Virus bei Hunden, Rindern, Rehen und Wildschweinen nachgewiesen. Der Hauptüberträger (Ixodes ricinus) ist weit verbreitet. Mit der Borreliose ist landesweit zu rechnen. Schutz vor Zeckenstichen beachten.
Brasilien
Anfang Juli wurden im Süden des Bundesstaates Bahia 40 autochthone Infektionen gemeldet. Die Region gilt als malariafrei. Der Erreger wurde vermutlich aus Manaus (Bundesstaat Amazonas) eingeschleppt. Maßnahmen zur Vektorkontrolle wurden eingeleitet. Laut der Gesundheitsbehörden verzeichnete der Staat das letzte Mal im Jahr 2018 77 Malariafälle. Der Ausbruch damals ging auf Fälle zurück, die aus dem Bundesstaat Para importiert wurden. Sehr guter Mückenschutz ist immer zu beachten. Bei Reisen in Risikogebiete ist die Mitnahme einer Notfallmedikation oder eine Chemoprophylaxe zu empfehlen.
Indien
Anfang Juli wurde im Bundesstaat Kerala (S) erstmals eine Infektion mit dem Zika-Virus bestätigt, eine schwangere Frau ist betroffen. Es gab 13 weitere Verdachtsfälle. Zuletzt wurden 2017 und 2018 in den Bundesstaaten Gujarat, Rajasthan und Madhya Pradesh Ausbrüche verzeichnet. Mückenschutz beachten.
Italien
Anfang Juli wurde die erste Infektion mit dem West Nil-Virus in diesem Jahr in Europa aus La Spezia (Region Ligurien, NW) gemeldet. Die Infektion kommt in Italien sporadisch vor, besonders im Norden des Landes. Das Virus wird durch Stechmücken von einem Wirt zum nächsten übertragen. Es infiziert hauptsächlich Vögel, kann aber auch auf Menschen, Pferde und andere Säugetiere übergreifen. Mückenschutz beachten.

Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 14.07.2021