Impfberatung im LADR-Verbund

Foto: Fotolia. Vielen Dank!

Impfzentrum Geesthacht

Impfungen gegen COVID-19

Derzeit sind die Impfungen gegen COVID-19 im  Impfzentrum im LADR MVZ Dr.   Kramer & Kollegen nicht möglich.

 

Impfberatung im LADR-Verbund

 

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder. Sie lösen damit die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder ab, die bis zum 30. September bestand.

Als Grundregel gilt dabei im Hinblick auf COVID-19:

  • Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind.
  • Für Länder, für die eine Einreise nur eingeschränkt möglich ist, eine Quarantäne nach Einreise vorgesehen ist oder die in einer Gesamtschau keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen, wird in der Regel von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten.
  • Für Länder, bei denen sowohl das Infektionsgeschehen gering ist als auch uneingeschränkte Reisemöglichkeiten bestehen und keine sonstigen Gründe dagegensprechen, wird die Reisewarnung aufgehoben und zu besonderer Vorsicht geraten.

Brasilien
Im November ist ein 2-jähriger Junge in der Gemeinde Chapadinha im Bundesstaat Maranhão (NO) an Tollwut verstorben, nachdem er von einem Fuchs gebissen worden war. Es ist der erste Fall in diesem Bundesstaat seit 8 Jahren. Neben Hunden, Katzen und Fledermäusen sind in Brasilien auch Affen (Krallenaffen), die häufig als Haustiere gehalten werden, Überträger der Infektion. Das Tollwutrisiko sollte immer Bestandteil reisemedizinischer Beratung sein, auch im Hinblick auf den Mangel an geeigneten Impfstoffen und Immunglobulin. Entsprechend weit ist die Indikation für eine prophylaktische Impfung zu stellen.

Ghana
Ende Oktober haben die Behörden in der Region Savannah 8 Todesfälle gemeldet. Seitdem ist die Zahl der Gelbfieber-Erkrankungen auf mindestens 89 gestiegen, 25 Menschen sind verstorben. Im Rahmen einer Impfkampagne wurden inzwischen mehr als 43.600 Menschen geimpft. In der Region Upper West (N) wurden 5 Todesfälle registriert und in der Region Bono (W) waren es 4 Erkrankungen mit einem Todesfall. In Bono ist auch der Distrikt Wenchi betroffen, er ist nur ca. 150 km von der Millionenstadt Kumasi entfernt. Das Virus ist im Land endemisch und führt sporadisch zu vereinzelten Erkrankungen. Für den Aufenthalt in Ghana ist eine Impfung empfohlen und bereits für die Einreise vorgeschrieben.

Liberia
Seit Anfang dieses Jahres wurden bereits 125 Verdachtsfälle von Lassa-Fieber registriert. 21 Infektionen mit 13 Todesfällen wurden bestätigt. Die bestätigten Fälle stammen aus den Countys Bong, Grand Bassa, Montserrado und Nimba. Die Erkrankung kommt in Liberia regelmäßig vor. Zwischen 2016 und 2020 wurden in 7 der 15 Countys 168 bestätigte Erkrankungen verzeichnet, 70 Menschen sind verstorben. Die Übertragung erfolgt durch die Ausscheidungen von Mäusen auf anschließend vom Menschen verzehrte Lebensmittel. Die Viren können aber auch über Tröpfcheninfektion, Wundinfektion oder durch Sekrete direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 01.12.2021