Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, da weiterhin mit drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, und der weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.

Australien
In den Bundesstaaten Queensland (NO) und New South Wales (SO) wurden in diesem Jahr vermehrt Fälle der Ross River-Krankheit gemeldet. Die Infektion wird durch Stechmücken übertragen und kommt in Australien regelmäßig vor. Expositionsprophylaxe gegen tagaktive Stechmücken durchführen.

Kenia
Das Risiko für Durchfallerkrankungen besteht landesweit, mit lokalen Cholera-Ausbrüchen ist weiterhin zu rechnen. Seit Mitte März sind im County Marsabit (N) an der Grenze zu Somalia mehr als 300 Menschen erkrankt und 23 verstorben. Hygiene beachten.

Martinique
Mit 3.236 Erkrankungen wurden bis Anfang Mai bereits mehr als doppelt so viele Dengue-Fälle gemeldet wie im gesamten Vorjahr. 1.003 Infektionen wurden bestätigt. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.530 Verdachtsfälle registriert. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
 

Namibia
Seit Mitte Dezember 2017 gibt es einen landesweiten Hepatitis E-Ausbruch. Bisher wurden 7.642 Verdachtsfälle und 65 Todesfälle gemeldet, etwa 600 davon stammen aus diesem Jahr. Die Zahl der Neuinfektionen ist rückläufig, der Ausbruch ist aber noch nicht vorüber. Die Infektion erfolgt meistens über verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel. Die Krankheit ist in der Regel gutartig, lediglich Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe. Hygiene sorgfältig beachten.
 

Nepal
Presseberichten zufolge wurden landesweit in 51 Distrikten 65 Fälle von viszeraler Leishmaniasis bestätigt. Betroffen sind auch hochgelegene Gebiete, in denen die Krankheit bisher nicht verbreitet war, u.a. die Distrikte Kalikot, Humla, Dolpa und Okhaldhunga. Schutz vor den nachtaktiven Sandmücken (v.a. engmaschige Moskitonetze) beachten.


Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 19.05.2020