Impfberatung im LADR-Verbund

Foto: Fotolia. Vielen Dank!

Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Indien, Nepal, Thailand
Seit Juni kommt es in Indien, Nepal und Thailand zu Ausbrüchen von Tsutsugamushi- Fieber. In Thailand hat die Regierung eine offizielle Warnung für Touristen herausgegeben. Landesweit wurden dort in diesem Jahr bereits mehr als 5.600 Erkrankungen gemeldet, am stärksten betroffen ist der Norden des Landes. In Indien melden mehrere Bundesstaaten Erkrankungen, darunter Maharashtra im Westen des Landes. Dort sind 149 Menschen erkrankt, es gab mindestens 18 Todesfälle. Seit Jahresmitte wurden auch in Nepal landesweit 145 Fälle gemeldet. Der Erreger ist im asiatischen Raum heimisch. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt über den Stich von Milben. Diese sitzen meist auf Sträuchern, d.h. die Gefährdung ist hoch bei Aktivitäten in der Natur. Klinisch findet sich ein typischer schwärzlicher
Schorf (Eschar) auf der Haut sowie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Eine frühe Behandlung mit einem Antibiotikum (Doxycyclin) ist notwendig, um das Auftreten von Komplikationen (und Todesfällen) zu verhindern. Da es derzeit keine Impfung gegen den Erreger gibt, ist Reisenden vor allem eine Expositionsprophylaxe zu empfehlen: Kontakt mit Vegetation vermeiden, Schutz der Haut durch langärmelige, imprägnierte Bekleidung und Verwendung von Repellents (DEET).

Israel
In diesem Jahr wurden bis September 480 Masern-Erkrankungen gemeldet, im gesamten Vorjahr waren es nur 34. Auch Jerusalem und Tel Aviv sind betroffen. Impfschutz beachten.

Senegal
Über 500 Dengue-Verdachtsfälle wurden seit Mitte September in der Region Fatick im Westen des Landes gemeldet, 24 Infektionen wurden bestätigt. Das Dengue-Virus wird durch Stechmücken übertragen. Die Erkrankung verläuft grippeähnlich. Reisende sollten sich vor Mückenstichen schützen.


Tunesien
Im August wurden erstmals seit 2013 wieder Erkrankungen an West Nile-Fieber registriert. Aus den Gouvernements Kairouan, Mahdia,Sfax, Sidi Bouzid und Sousse werden 11 Fälle gemeldet. Die Virusinfektion wird durch Stechmücken übertragen. Entsprechenden
Schutz beachten.

 


Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 10.10.2018