Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Menongokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Brasilien
Im Januar ist ein Tourist nach seiner Rückkehr aus Brasilien in den Niederlanden an Gelbfieber erkrankt. Er hatte sich seit Mitte Dezember im Bundesstaat Sao Paulo und dort auch in der Stadt Mairipora aufgehalten. Mitte Februar wurden weitere Infektionen bei Touristen bekannt. Ein 35-jähriger und ein 20-jähriger Chilene haben sich seit Dezember auf der Isla Grande, vor der Südküste von Rio de Janeiro, aufgehalten und sind dort verstorben. Ein Argentinier, ein Rumäne und ein Schweizer haben sich vermutlich in derselben Region infiziert. Mitte Februar wurde die erste Infektion in der Stadt Sao Paulo bestätigt, zudem ist eine französische Touristin nach einem Aufenthalt im Bundesstaat Minas Gerais erkrankt. Seit Juli letzten Jahres wurden in folgenden Bundesstaaten offiziell 723 Infektionen inklusive 237 Todesfällen bestätigt: Sao Paulo, Minas Gerais, Rio de Janeiro, Espirito Santo und im Federal District. Zwischen Dezember 2016 und August 2017 wurde der größte Gelbfieberausbruch der letzten 30 Jahre verzeichnet. Am stärksten betroffen war der Südosten des Landes. Derzeit wird noch für alle Reisenden eine Impfung empfohlen.


Deutschland
Seit Mitte März ist der Höhepunkt der Grippewelle, die Ende Dezember letzten Jahres begonnen hat, überschritten. Die Influenza-Aktivität war aber auch in der letzten Märzwoche weiterhin landesweit erhöht. Seit Ende November 2017 bis zum 27. März wurden 313.933 labordiagnostisch bestätigte Fälle beim Robert Koch-Institut registriert.
1.095 Menschen sind verstorben. Die meisten Infektionen werden durch Influenza Typ B Yamagata verursacht. Dieser Virusstamm ist in den aktuellen trivalenten Impfstoffen nicht enthalten.


Griechenland, Großbritannien, Italien, Rumänien u.a.
In weiten Teilen Europas sind die Masern-Fallzahlen in der letzten Zeit stark gestiegen. Besonders betroffen sind Italien (168 Erkrankungen seit Jahresbeginn, 4.991 Infektionen
in 2017), der Süden Griechenlands (in diesem Jahr bereits 1.131 Fälle) und Rumänien. Dort wurden seit Beginn des Ausbruchs im September 2016 ca. 12.280 Erkrankungen registriert, 38 Menschen sind verstorben. In England und Wales wurden seit Jahresbeginn 696 Erkrankungen gemeldet. Besonders betroffen ist die Stadt Birmingham. In London wurden im Januar 7 Infektionen verzeichnet. Bereits im vergangenen Jahr war es zu einem Anstieg der Fallzahlen gekommen. Ein Zusammenhang mit den Ausbrüchen in anderen europäischen Ländern wird vermutet.


Kambodscha
In den ersten 9 Wochen des Jahres wurden mehr als 800 Dengue-Infektionen und ein Todesfall gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sich die Fallzahlen mehr als verdoppelt. Die Behörden haben die Bekämpfungsmaßnahmen verstärkt. Die grippeähnlich verlaufende Krankheit ist im Land endemisch und tritt vermehrt in der Regenzeit zwischen Mai und Oktober auf. Das Dengue-Virus wird von überwiegend tagaktiven Stechmücken übertragen. Reisende sollten sich vor Mückenstichen schützen.

Neukaledonien
Nach einem vorübergehenden Rückgang steigt die Zahl der Neuerkrankungen im Rahmen des Dengue-Ausbruchs, der seit Januar 2016 zu mehr als 5.000 Infektionen geführt hat, erneut an. Seit Anfang des Jahres sind 558 Menschen erkrankt. Es gab einen Todesfall. Am stärksten betroffen ist die Hauptstadt Noumea. Reisende sollten Mückenschutz weiterhin beachten.


Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 11.04.2018