Impfberatung im LADR-Verbund

Foto: Fotolia. Vielen Dank!

Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Kanada
Mitte Juli ist in der südwestkanadischen Provinz Britisch-Kolumbien ein 21-jähriger Mann an Tollwut verstorben. Er hatte Mitte Mai auf Vancouver Island Kontakt zu
einer erkrankten Fledermaus. Tollwut bei Wildtieren und Fledermäusen ist in Kanada verbreitet. Unter den terrestrischen Tieren fungieren im Norden vor allem Füchse, im Süden Stinktiere und Waschbären, ansonsten Fledermäuse als Überträger auf Haus-tiere und Menschen. Nach verdächtigen Tierkontakten sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
 

Laos
Seit Januar wurden ca. 14.000 Dengue-Infektionen und 31 Todesfälle gemeldet. Das sind die höchsten Fallzahlen in dieser Jahreszeit seit 2013. Im vergangenen Jahr wurden ca. 6.200 Fälle registriert, 14 Menschen sind verstorben. Auch die Hauptstadt Vientiane ist betroffen. Die meisten Fälle wurden in den Provinzen Attapeu und Champassak im Süden des Landes und in der zentralen Provinz Savannakhet ver-zeichnet. Das Dengue-Virus wird von überwiegend tagaktiven Mücken übertragen, der Krankheitsverlauf ist grippeähnlich. Reisende sollten sich vor Mückenstichen schützen.
 

Nigeria
Nachdem im September 2017 im Bundesstaat Kwara im Westen Nigerias 2 Mädchen an Gelbfieber erkrankt waren, wurden bis jetzt landesweit mindestens 4.100 Ver-dachtsfälle gemeldet. In diesem Jahr wurden 1.255 mögliche Infektionen mit einem Todesfall registriert. Die bestätigten 15 Erkrankungen stammen aus den Bundes-staaten Edo, Ondo und Imo. Eine Impfung ist für alle Reisenden ab einem Alter von 9 Monaten vorgeschrieben und auch empfohlen. In Nigeria sind viele gefälschte Impfausweise im Umlauf, deshalb hat die Regierung Anfang Juli einen elektronischen Nachweis eingeführt. Bei der Ausreise müssen alle Personen mit nigerianischer Staatsbürgerschaft bzw. Wohnsitz in Nigeria über einen elektronischen Nachweis einer Gelbfieberimpfung verfügen. Ausländische Touristen können weiterhin den internationalen Impfausweis im Papierformat verwenden.

Réunion
Seit Anfang letzten Jahres gibt es auf der östlich von Madagaskar gelegenen Insel einen Dengue-Ausbruch mit mehr als 23.000 Infektionen und 15 Todesfällen. Die erste Welle hatte ihren Höhepunkt zwischen März und April 2018. Die zweite Welle hat im Januar dieses Jahres begonnen und ihren Höhepunkt Ende April überschritten. Bisher sind seit Jahresbeginn mehr als 16.000 Menschen erkrankt und 9 von ihnen verstorben. Besonders betroffen sind die West- und die Südküste der Insel. Das Dengue-Virus wird durch Mückenstiche übertragen, die Erkrankung verläuft in der Regel grippeähnlich. Reisende sollten Mückenschutz beachten.

Uganda
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich nach Uganda aus. Im Juni wurde die Infektion bei einem 5-jährigen Jungen bestätigt, dieser ist inzwischen verstorben. Er hatte sich zuvor mit seiner Familie in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo aufgehalten. Das Kind und 5 weitere Familienmit-glieder wurden in eine Ebola-Behandlungseinheit gebracht. Inzwischen ist auch die Großmutter verstorben und ein Geschwisterkind erkrankt. 27 ugandische Kontakt-personen werden überwacht.


Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 24.07.2019