Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Indien
Infolge starker Monsunregenfälle haben die Leptospirose-Infektionen im südindischen Bundesstaat Kerala zugenommen. Seit Anfang August wurden 60 Todesfälle und mehr
als 500 Erkrankungen gemeldet. Die Erreger gelangen über den Urin infizierter Säugetiere  in die Umwelt. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt in der Regel durch
Kontakt mit kontaminiertem Wasser oder Schlamm. Die Bakterien dringen über kleine Hautverletzungen oder Schleimhäute in den Körper ein. Entsprechende Kontakte sind
zu meiden.

Papua-Neuguinea
Seit Mai wurden 10 Polio-Infektionen gemeldet. Drei Fälle stammen aus der Provinz Morobe und je zwei aus den Provinzen Enga, Madang und Eastern Highlands. Die letzte
Erkrankung wurde in der Hauptstadt Port Moresby registriert. Wegen des Auftretens der Infektion wurde Papua-Neuguinea im Juni 2018 von der WHO als Land mit potentiellem Risiko der internationalen Verbreitung des Erregers eingestuft. Infolge dessen müssen allen Reisenden (Einheimische und Touristen), die sich länger als 4 Wochen im Land aufgehalten haben, bei der Ausreise eine Impfung gegen Polio vorweisen, die in einem international gültigen Impfausweis dokumentiert ist. Bei der Einreise nach Australien wird der Nachweis einer gültigen Impfung verlangt.

Serbien u.a.
In Serbien wurden seit Anfang Juli 213 Erkrankungen an West Nile-Fieber mit 21 Todesfällen gemeldet, besonders betroffen sind die Stadt Belgrad und die Regionen Südliche
Batschka im Norden und Südbanat im Nordosten des Landes. Auch andere europäische Länder wie Griechenland, Italien, Frankreich, Österreich, Rumänien und Ungarn verzeichnen steigende Fallzahlen. Das West Nile-Virus wird von Stechmücken übertragen. Die Erkrankung, die vor allem bei älteren Menschen tödlich verlaufen kann, geht mit Fieber und Muskelschmerzen einher. Später kommen Lymphknotenschwellungen, möglicherweise auch eine Hirn- oder Hirnhautentzündung, hinzu. Reisende sollten sich vor Mückenstichen schützen.


Simbabwe
Aufgrund mangelhaft funktionierender Abwassersysteme kommt es landesweit weiterhin zu Cholera-Ausbrüchen. Seit Anfang September wurden in der Hauptstadt Harare
695 Verdachtsfälle und 46 bestätigte Infektionen gemeldet, 16 Menschen sind verstorben. Betroffen sind die Vororte Budiriro und Glen View.

 


Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 12.09.2018