Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

 

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles

Bangladesh: Dengue - Seit Jahresbeginn 2026 wurden ca. 92.220 Erkrankungen und 289 Todesfälle registriert. Im Jahr 2025 wurden ca. 102.860 Erkrankungen und 413 Todesfälle gemeldet. Auf einen sehr guten Schutz vor tagaktiven Mücken ist zu achten, außerdem ist eine Impfung zu empfehlen.

Dominikanische Republik: Leptospirose - Seit Beginn dieses Jahres wurden rund 280 Infektionen bestätigt, es gab weitere Verdachtsfälle. 20 Menschen sind verstorben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sich die Fallzahlen fast verdoppelt. Die Erreger gelangen über den Urin infizierter Säugetiere (Ratten, Hunde) in die Umwelt. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt bei Kontakt zu kontaminiertem Wasser oder Schlamm über kleine Hautverletzungen oder Schleimhäute. Entsprechende Kontakte sind zu meiden.

Italien: Dengue - Ab der zweiten Augusthälfte wurden 68 lokal erworbene Infektionen registriert: 2 in der Provinz Mailand (Region Lombardei), 7 in der Provinz Vicenza (Region Venetien), 20 in der Provinz Lecce (Region Apulien), 32 in der Provinz Livorno sowie 4 in der Metropolitanstadt Florenz (Region Toskana). In der Metropolitanstadt Neapel (Region Kampanien) wurden 2 Infektionen gemeldet und in Rom (Region Latium) eine. Auf einen sehr guten Schutz vor tagaktiven Mücken ist zu achten, bei Aufenthalt in betroffenen Gebieten ist ggf. eine Impfung zu empfehlen.  

Argentinien: Chikungunya - Seit Jahresbeginn 2026 wurden rund 12.385 Verdachtsfälle gemeldet. 2 Menschen sind verstorben. Im Jahr 2025 wurden ca. 3.710 Verdachtsfälle registriert, das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Auf einen sehr guten Mückenschutz ist zu achten, außerdem kann ggf. eine Impfung sinnvoll sein.

Frankreich: Chikungunya - Seit Ende Juli wurden in der Gemeinde Saint-Amans-Soult (Département Tarn) 8 Infektionen registriert. Im Département Gironde sind 59 Menschen erkrankt. Im Département Val-de-Marne wurden seit August 6 Infektionen, im Département Landes 6 und im Département Lot 11 Infektionen verzeichnet. In Frankreich wurden 2010 erstmals autochthone Infektionen gemeldet. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten, außerdem kann bei Reisen in die betroffenen Regionen ggf. eine Impfung sinnvoll sein.

Malaysia: Dengue - Seit Beginn dieses Jahres wurden ca. 68.655 Fälle gemeldet, 62 Menschen sind verstorben. Seit Ende März steigen die Fallzahlen an. Etwa 43 % aller Fälle stammen aus dem Bundesstaat Selangor. Im Jahr 2025 wurden bis Anfang Dezember ca. 51.410 Infektionen und 43 Todesfälle gemeldet. Die mückenübertragene Erkrankung ist wie in ganz SO-Asien auch in Malaysia verbreitet, vor allem auf der Halbinsel. Da es hier keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt. Auf einen sehr guten Schutz vor tagaktiven Mücken ist zu achten, außerdem ist eine Impfung zu empfehlen.

Namibia: Malaria - Seit Jahresbeginn 2026 wurden rund 122.600 bestätigte Fälle und 122 Todesfälle gemeldet. Die Zahlen sind höher als üblich zu dieser Zeit des Jahres. Sehr guter Mückenschutz ist immer zu beachten, je nach Ausbruchslage und Reiseroute ist die Mitnahme einer Notfallmedikation oder auch eine Chemoprophylaxe zu empfehlen.

 

 

Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 14.10.2026