Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfungen gegen COVID-19

Derzeit sind die Impfungen gegen COVID-19 im  Impfzentrum im LADR MVZ Dr.   Kramer & Kollegen nicht möglich.

 

Impfberatung im LADR-Verbund

 

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Frankreich

Im August wurden in der Gemeinde Gardanne (Département Bouches-du-Rhône, S) 4 lokale Dengue-Infektionen registriert. Die Behörden haben Maßnahmen zur Mückenbekämpfung veranlasst. Bis Anfang September wurde je eine weitere autochthone Infektion im Département Alpes-Maritimes (SO) sowie im Département Pyrénées Orientales (S) verzeichnet. Die ersten autochthonen Infektionen wurden in Frankreich 2010 gemeldet. Der Vektor (Aedes albopictus) wurde erstmals 2004 im Süden des Landes nachgewiesen. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.

Martinique

In diesem Jahr wurden etwa 4.520 Verdachtsfälle gemeldet und 773 DengueInfektionen bestätigt, verursacht durch den Serotyp DENV-2. Drei Menschen sind verstorben. Besonders betroffen sind die Gemeinden Trois-Îlets, Fort-de-France, Schoelcher, Lamentin, Saint-Pierre und Ducos. Während des letzten DengueAusbruchs 2019-2021 wurde überwiegend DENV-3 nachgewiesen. 2022 wurden insgesamt 360 Verdachtsfälle gemeldet, 10 Infektionen wurden bestätigt. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten. Seit Februar 2023 ist eine Impfung verfügbar.

Schweden

In diesem Jahr wurden bisher 208 Tularämie-Erkrankungen registriert, das sind mehr als normalerweise zu dieser Zeit. Besonders betroffen sind die Provinzen Dalarna und Gävleborg im Zentrum sowie die Provinzen Västerbotten und Norrbotten im Norden. Der Höhepunkt der Infektionszahlen liegt in der Regel im September, eine weitere Zunahme der Erkrankungen wird daher erwartet. Die Tularämie (Hasenpest) ist eine auf der nördlichen Halbkugel verbreitete Zoonose von Wildtieren, vorwiegend Nagern. Die Übertragung von Francisella tularensis erfolgt in der Regel durch Tierkontakte, sowie durch blutsaugende Arthropoden, speziell Bremsen und Zecken. Tierkontakte meiden und zusätzlich Schutz vor den Vektoren beachten

Italien

Im August dieses Jahres wurden in der Region Lombardei (N) 3 autochthone Dengue-Infektionen bestätigt sowie eine weitere in der Region Latium (W). In der Provinz Monza und Brianza wurde ein Verdachtsfall registriert. Es sind die ersten lokalen Infektionen in Italien seit 2020. Ausgehend von einer aus Indonesien eingeschleppten Infektion war es damals zu einem lokalen Cluster mit mindestens 5 Fällen in der Region Venetien (N) gekommen. Der Vektor Aedes albopictus ist bereits seit einigen Jahren im Land verbreitet. Schutz vor tagaktiven Überträgermücken beachten.

Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 27.09.2023